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Artikel-Schlagworte: „Enterprise 2.0“

ROI für Intranet Projekte.

Freitag, 23. November 2012

Um es gleich vorweg zu sagen: Ja. Jedes Online Projekt sollte im Hinblick auf den Return on Investment hin analysiert und überprüft werden. Insbesondere im Bereich der internen Unternehmenskommunikation spielt die ROI-Betrachtung eines Projektes eine ganz besonders wichtige Rolle. Denn ein Intranet ist kein Selbstzweck. Ein Intranet muss das Unternehmen in der Erreichung seiner definierten Ziele wirksam unterstützen. Und dies muss anhand von Kennzahlen auch messbar sein.

Einer ROI Analyse kommt schon in der Projektinitialisierungsphase eine große Bedeutung zu. Oftmals entscheidet die Geschäftsführung erst auf Grundlage einer nachvollziehbaren und realistischen ROI Betrachtung, ob aus einer Projektidee für ein neues Intranet auch tatsächlich ein Projekt wird. Neben Vision, Zieldefinition, Bedarfsanalyse, Grobkonzeption und Technologieauswahl sollten die Projektbeteiligten sich in der Frühphase eines Intranet Projektes deshalb intensiv mit der Definition von Business Cases und ROI beschäftigen.

Auch bei der Erfolgsmessung eines Intranets spielt eine ROI Betrachtung natürlich eine große Rolle. Denn nur wer messbare Ziele vorher definiert hat, kann sie im nachhinein überprüfen und den Erfolg messen.

Nachfolgend ein paar beispielhafte ROI Parameter, die wir bei der Hafenkrone bei Intranet Projekten oftmals anwenden:

  1. Reduzierung der Suchkosten nach Informationen, Personen, Know-how, Vorlagen…
  2. Reduzierung der Reise- und Kommunikationskosten
  3. Reduzierung der Zeit für eMail-Bearbeitung und persönlicher Archivierung
  4. Reduzierung der Zeit/Kosten für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter
  5. Steigerung des Umsatzes durch schnellere und gezieltere Einbindung von vorhandenem Expertenwissen im Unternehmen (time & quality to market)
  6. Steigerung der Innovationskraft durch ortsunabhängige Zusammenarbeit von Experten im Unternehmen
  7. Reduzierung von Prozess- und Organisationskosten (Software-Distribution, Online-Self-Service wie Raumbuchungen, Urlaubsanträge etc.)
  8. Entlastung von IT- und Kommunikationsabteilung beim Intranetbetrieb (Content Publishing, Einrichtung von Seiten, Projektgruppen etc.)
  9. Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit

 

 

Vom Web 2.0 zum Enterprise 2.0.

Freitag, 23. November 2012

Eines gleich vorweg: Nicht alles, was man heute im Internet – auch als Agentur – so macht, ist automatisch Web 2.0. Und das ist auch gut so. Denn es gibt noch genug unter den Prämissen des Web 1.0 zu tun. Als Optimierungspotenziale mögen hier Stichworte wie Design, Usability, SEO, Aktualität, Content Management oder auch Online-Marketing genügen.

Das Phänomen Web 2.0

Trotzdem, das Phänomen Web 2.0 ist schon bemerkens- und beachtenswert. Web 2.0 steht für eine ganze Reihe von interaktiven und kollaborativen Elementen des Internets. Etwas lapidar könnte man es als „Mitmach-Internet“ bezeichnen. Im Kern geht es darum, dass die Inhalte nicht mehr allein von Wenigen für Viele erstellt und verbreitet werden (-> Web 1.0), sondern die Benutzer in entscheidendem Maße selber die Inhalte generieren und bearbeiten. Typische Beispiele für Web 2.0-Anwendungen sind Wikis, (Mikro-) Blogs, Foto- und Videoportale, Online-Netzwerke, Social-Bookmarking-Portale oder auch Tauschbörsen. Auch wenn vielen dieser Angebote noch ein tragfähiges Geschäftsmodell fehlt, zeigt der Erfolg doch ein deutlich geändertes Nutzungsverhalten der User. Ausgehend vom wohl erfolgreichsten Web 2.0-Geschäftsmodell der Welt Google gibt es viele Ansätze, das Phänomen Web 2.0 auch in die „klassische“ Unternehmenswelt zu überführen. Eine der spannendsten ist Enterprise 2.0.

Bedeutung für Unternehmen

Enterprise 2.0 muss dabei nicht zwangsläufig das komplette Geschäftsmodell bestimmen, sondern es geht vielmehr darum, die eigene Innen- und Außenkommunikation mit Web 2.0-Elementen sinnvoll zu erweitern und zu ergänzen.

Innerhalb von Unternehmen können insbesondere Wikis und Blogs dabei helfen, das Wissensmanagement oder auch die Koordination einzelner Projekte besser und effizienter zu organisieren. Getreu nach dem alten Motto: Wenn ich wüsste, was ich alles weiß.

Auch die Zusammenarbeit mit Lieferanten, Dienstleistern und anderen Partnern wird mehr und mehr auf Basis von sozialen Netzwerken koordiniert. Im Vordergrund steht dabei die Kollaboration, sprich die Zusammenarbeit. Schaut man sich heute moderne Abläufe in der Automobilentwicklung an, so ist die Koordination dieser Abläufe über Web 2.0-Anwendungen nur der logische Schritt aus der realen in die digitale Welt.

In zunehmendem Maße adaptieren Unternehmen aber auch in Ihrer Außenkommunikation gängige Web 2.0-Elemente und durchbrechen damit die klassische Einbahnkommunikation. Ein erster Schritt ist oftmals einfach das Zuhören. Wie ist die Reputation des eigenen Unternehmens? Was wird in Blogs, Foren oder Wikis über mein Unternehmen geschrieben? Wie kann ich über ein strategisches Reputation-Management darauf Einfluss nehmen? Einige Unternehmen gehen einen Schritt weiter und richten eigene Kommunikationsplattformen ein. Procter & Gamble zum Beispiel hat mit www.beinggirl.com gleich ein ganzes Online-Netzwerk für Mädchen realisiert. Der Erfolg war so groß, dass die Plattform mittlerweile in 45 (!) Länder ausgerollt wurde.

Chancen für den Mittelstand

Die entscheidenden Faktoren auf dem Weg zu einer erfolgreichen Weiterentwicklung in Richtung Enterprise 2.0 sind Authentizität, Offenheit und Ehrlichkeit. Dies setzt tendenziell auch ein Überprüfen der eigenen Unternehmenskultur und ihrer gelebten Realität voraus. Web 2.0 oder auch Enterprise 2.0 erfordert – per Definition – das Durchbrechen streng hierarchischer Strukturen und den Wunsch nach zentraler Kommunikationssteuerung. Der offene Dialog, egal ob mit Mitarbeitern, Partnern oder Kunden, steht im Zentrum. Dies ist die Chance des Mittelstandes, weil er erfahrungsgemäß sehr viel schneller und flexibler auf Veränderungen reagieren kann. Gerade in diesen Zeiten bieten sich hier besondere Möglichkeiten.

10 Faktoren für ein effizientes Intranet 2.0.

Donnerstag, 22. November 2012

Infografik Hafenkrone Intranet 2.0Soziale Netzwerke und Web 2.0 Angebote gehören für viele Menschen mittlerweile zum Alltag und sind fester Bestandteil der täglichen Online-Nutzung. Aus gutem Grund, denn die Angebote sind einfach, individuell relevant, in realtime verfügbar und jeder kann sofort aktiv werden und mitmachen. Alles Attribute, die 1:1 auch in der modernen Arbeitswelt von entscheidender Bedeutung in der Kommunikation, im Austausch von Wissen und in der Zusammenarbeit sind.

Doch wirft man einen Blick auf viele Intranets, stellt man fest, dass diese den heutigen Anforderungen und Möglichkeiten nicht mehr wirklich gerecht werden. Der noch immer weit verbreitete Top-down-Ansatz vieler Intranets und die damit verbundenen hierarchischen Kommunikationsstrukturen stoßen deshalb bei vielen Unternehmen zunehmend an ihre Grenzen.

Ein Lösungsweg kann der Einsatz von Web 2.0 Funktionalitäten bei der Unternehmenskommunikation sein. Unter der Maxime “Kommunikation fördern – Wissen teilen – effizient Zusammenarbeiten” zeigt die Hafenkrone in einer kurzen Broschüre 10 Erfolgsfaktoren aus der Praxis, die für den nachhaltigen Erfolg von Social Media im Unternehmen wichtig sind.

Gerne schicken wir Ihnen ein Exemplar per Post oder per eMail zu. Füllen Sie einfach unser Kontaktformular mit dem Stichwort “Intranet 2.0″ aus. Ihr Exemplar ist dann umgehend bei Ihnen im physischen oder virtuellen Postfach.

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