Erfolgsfaktor Online-Marketing.

Geschafft! Die neue Website ist endlich online. Das Screendesign ist schick und CI-konform, an der Usability gibt es nix zu mäkeln, das CMS läuft stabil, die Online-Redakteure sind geschult und der Content ist eingegeben. Und jetzt? Nun gilt es, Traffic zu generieren, User auf die Website zu bringen, die richtigen Zielgruppen zu erreichen, Ihre Website und das Angebot bekannt zu machen. Jetzt beginnt das Online-Marketing! Und entsprechend Ihrer Zielsetzungen die effizientesten Bausteine dafür einzusetzen. Die Hafenkrone zeigt Ihnen nachfolgend ein paar der wichtigsten:

 

Baustein 1: Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Die effektivste Form des Online-Marketings ist eine gute Platzierung in Suchmaschinen, und hier vor allem bei Google. Grundlegende Basis für eine gute Platzierung ist ein „sauberer“ Quellcode der Website und die Definition von relevanten Suchbegriffen. Auf diese Suchbegriffe hin muss die Website redaktionell überprüft und gegebenenfalls optimiert werden. Dies betrifft Metadescription, Seitentitel, weitere Metatags und Headlines aber auch die kompletten Texte, Bilder und Alt-Tags. Daneben gibt es aber noch eine Menge weiterer, beeinflussbarer Faktoren, die entscheidend sind für eine optimale Platzierung in Suchmaschinen. Der Page-Rank spielt eine Rolle, das Alter der URL, die Anzahl und Wichtigkeit der Backlinks, also Verweise von anderen Websites, die Bereitstellung einer Sitemap für Google usw. Und selbst bei „jungen“ URLs oder sehr „umkämpften“ Suchbegriffen gibt es Möglichkeiten, die Platzierung positiv zu beeinflussen. So weist Google z.B. lokale Angebote, Blog-Beiträge, Bilder und Videos oder auch Shopangebote gesondert aus. Mit den richtigen Tools und der richtigen Vorgehensweise kann man hier ohne großen Aufwand eine gute Platzierung erreichen. Aber: Vorsicht vor SEO-Lockangeboten. So mancher Website-Betreiber wurde bei zu aggressiver Suchmaschinenoptimierung von Google abgestraft und komplett aus dem Suchindex entfernt! So ist es zum Beispiel BMW ergangen.

 

Baustein 2: Suchmaschinenmarketing (SEM)

SEO ist ein kontinuierlicher Prozess, der gewisse Zeit in Anspruch nehmen kann. Wer früher gefunden werden will, sollte auf einschlägigen Suchmaschinen Werbung schalten. Bei Google nennt sich das Adwords, aber auch Yahoo und Bing bieten entsprechende Angebote für Werbetreibende an. Die Systematik ist denkbar einfach. Konto einrichten, Suchbegriffe auswählen, Textanzeige kreieren, Klick-Gebot abgeben (Kosten fallen nur an, wenn ein User auf die Anzeige klickt) und Budgetlimit festlegen. Kann eigentlich jeder. Der Teufel steckt allerdings im Detail: Welche Suchbegriffe bringen die höchsten Conversion-Rates, welche Textanzeige funktioniert und welche nicht, wie weit kann ich mit meinem Klick-Gebot runter, um mein Budget möglichst effizient einzusetzen? Diese und weitere Fragen erfordern Erfahrung, ein kontinuierliches Monitoring und eine ständige Optimierung. Trotz aller Unkenrufe: Google Adwords funktionieren wirklich. Bei vielen unserer Kunden arbeiten wir erfolgreich damit.

 

Baustein 3: Bannering und Performance-Ads

Eigentlich sind klassische Banner tot. Die durchschnittlichen Klickraten liegen unter 0,1%. Im Vergleich zu Textanzeigen in Suchmaschinen sind sie ineffektiv. Trotzdem gibt es sie noch. Und das aus drei (guten) Gründen:

1. Im Gegensatz zu Textanzeigen in Suchmaschinen haben großformatige Banner und Video-Ads einen nicht zu unterschätzenden Image- und Kommunikationsfaktor bei nicht aktiv suchenden Zielgruppen. Auch ohne Klick auf den Banner wird die Botschaft wahrgenommen und bei entsprechender Auffälligkeit bzw. Penetranz in den Userköpfen platziert. Das bedarf aber entweder einer wirklich kreativen Umsetzung des Werbemittels oder eines entsprechenden Online-Mediabudgets.

2. Je spitzer die Zielgruppe und der Werbeträger ist, desto weniger Streuverluste muss man als Werbetreibender in Kauf nehmen. So können sich auf passenden Fachplattformen auch Banner wieder rechnen.

3. Immer mehr Werbeträger verzichten auch bei Bannern auf das klassische AdImpression-Abrechnungsmodell und bieten erfolgsbasierte Modelle an. Das heißt, der Werbekunde zahlt nicht für die reine Ausspielung des Banners, sondern per Klick, Lead oder sogar Order. Das macht auch Banner wieder interessant. Mittlerweile haben sich hier hybride Anbieter wie Ligatus, AdCloud usw. etabliert. Und auch die Restplatzvermarktung von Bannerplätzen kann durchaus für Kunden eine interessante und kostengünstige Alternative sein.

 

Baustein 4: Affiliate-Marketing

Für lead- oder transaktionsorientierte Online-Kampagnen ist Affiliate-Marketing eine effiziente Option. Dabei werden andere Websites quasi als virtuelle Vertriebsfilialen genutzt, die bei erfolgreicher Vermittlung eines Leads oder einer Order eine vorher festgelegte Provision erhalten. Die Spannbreite der eingesetzten Werbe- und Kommunikationsmittel reicht von reinen Transaktionsbannern bis hin zu Co-branded Angeboten. Viele Werbetreibende gehen den Weg, sich ein eigenes Affiliate-Netzwerk aufzubauen und entsprechende Werbemittel und Abrechnungsprozesse bereitzustellen. Aber auch hier gibt es spezialisierte Anbieter wie zanox, affilinet etc., die bereits ein weitverzweigtes Netz von möglichen Affiliate-Partnern haben und über die notwendige Technik der Verteilung und Abrechnung verfügen.

 

Baustein 5: Social Media Marketing

Mit dem erstaunlichen Erfolg der sozialen Online-Netzwerke wie Facebook, Twitter, Youtube, StudiVZ, Xing oder auch Blogs stellt sich für Unternehmen zunehmend die Frage nach der Relevanz und der richtigen Nutzung dieser Kommunikationskanäle. Eines gleich vorweg: Hier Werbung zu schalten oder einfach Werbebotschaften zu verbreiten bringt gar nichts und ist eher kontraproduktiv. Vielmehr geht es um den zielgerichteten Aufbau von direkten Beziehungen zu Usern. Dies ist kein schneller, aber durchaus ein lohnender Weg. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen steckt im Social Media Marketing eine besondere Marketingchance. Sie können flexibler und persönlicher ihre Kunden ansprechen als die großen Konzerne. Und diesen Vorteil sollte man nicht ungenutzt lassen. Auf die richtige Strategie und die thematischen Schwerpunktsetzungen kommt es dabei ebenso an, wie auf die kontinuierliche Pflege der aufgebauten Beziehungen. Dann werden aus Interessenten und Freunden irgendwann auch Kunden oder Mitarbeiter.

 

Daneben gibt es noch viele weitere Möglichkeiten des Online-Marketings, wie z.B. E-Mail-Marketing, Mobile-Advertising, Virals, Word-of-Mouth-Marketing, Reputation Management etc. Die Hafenkrone unterstützt Sie gerne bei der Auswahl der richtigen Bausteine sowie der Maßnahmenplanung und -umsetzung. Sprechen Sie uns an.

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